Schichtplan Excel: rollierender 3-Schicht-Plan für den Monat
Im Schichtplan legst du den Rhythmus einmal fest, zum Beispiel F F S S N N frei frei, und gibst jeder Person einen Versatz. =INDEX($B$26:$B$46;REST(Datum-Zyklusbeginn+Versatz;8)+1) holt für jeden Tag die richtige Schicht, Monat für Monat ohne Neuplanen.
Stand 03.11.2026 · kostenlos · ohne Anmeldung
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Welche Schicht hat Team A am Montag?
INDEX holt aus dem Rhythmus den Eintrag mit der Nummer aus Spalte B.
=INDEX(F2:F9Rhythmus;B2Welcher Zyklustag?)Das steckt in der Vorlage
Die Datei hat 2 Blätter: Schichtplan, Anleitung. So sieht der Anfang von „Schichtplan“ aus:
| A | B | C | D | E | F | G | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Schichtplan (rollierend, 3 Schichten) | ||||||
| 2 | Monat | 01.12.2026 | ← immer den 1. des Monats eintragen | ||||
| 3 | Zyklusbeginn | 07.09.2026 | ← Tag 1 des Rhythmus für Versatz 0. Nie ändern, solange der Rhythmus läuft. | ||||
| 4 | Zykluslänge | 8 | ← zählt die Einträge im Rhythmus unten | ||||
| 5 | Std. pro Schicht | 8,00 | |||||
| 6 | Name | Team | Versatz | 1 | 2 | 3 | 4 |
| 7 | Di | Mi | Do | Fr | |||
| 8 | Anna Müller | A | 0 | N | frei | frei | F |
| 9 | Mehmet Yılmaz | A | 0 | N | frei | frei | F |
| 10 | Katarzyna Nowak | B | 2 | frei | F | F | S |
| 11 | Jonas Schneider | B | 2 | frei | F | F | S |
| 12 | Lea Wagner | C | 4 | F | S | S | N |
| 13 | Tim Becker | C | 4 | F | S | S | N |
| 14 | Sofia Hoffmann | D | 6 | S | N | N | frei |
So funktioniert die Vorlage
Der Rhythmus steht nur einmal da
Unten in B26:B46 steht die Schichtfolge, zum Beispiel F, F, S, S, N, N, frei, frei. =ZÄHLENWENN(B26:B46;"?*") zählt, wie viele Einträge es sind. Das Muster ?* heißt „mindestens ein Zeichen“, leere Zellen fallen raus.
REST findet den Tag im Zyklus
Datum minus Zyklusbeginn ergibt, wie viele Tage seit dem Start vergangen sind. REST(…;8) teilt durch die Zykluslänge und behält nur den Rest, also 0 bis 7. Plus 1 ergibt den Tag im Rhythmus. Deshalb läuft der Plan über jeden Monatswechsel weiter, ohne dass du etwas anpasst.
INDEX holt die Schicht
INDEX($B$26:$B$46;Zyklustag) liefert den Eintrag an dieser Position. Genau das übst du oben in der Vorschau. Wie INDEX zusammen mit VERGLEICH auch Tabellen durchsucht, zeigt INDEX und VERGLEICH.
Versatz verteilt die Teams
Jede Person hat in Spalte C einen Versatz, der zum Tageszähler addiert wird. Team B mit Versatz 2 ist dem Team A immer zwei Tage voraus. Bei vier Teams mit 0, 2, 4 und 6 ist an jedem Tag genau ein Team in Früh, Spät, Nacht und frei.
Zählung je Person und Tag
Rechts zählt ZÄHLENWENN pro Person die F-, S- und N-Schichten im Monat, daraus Dienste und Stunden. Unten zählt dieselbe Funktion pro Tag die Besetzung, und eine UND-Formel prüft das Soll. Mehr auf der Seite ZÄHLENWENN.
Mit Übung lernenAnleitung: Schichtplan ausfüllen
Rhythmus festlegen
Trag unten ab Zeile 26 die Schichtfolge ein, ein Kürzel pro Tag aus dem Dropdown. Die Vorlage startet mit dem klassischen Vollkonti-Muster 2 Früh, 2 Spät, 2 Nacht, 2 frei. Prüf die Spalte daneben: Steht überall „ok“, hält der Rhythmus die Ruhezeit ein.
Zyklusbeginn setzen
In B3 steht der Tag, an dem Versatz 0 mit Tag 1 des Rhythmus beginnt. Nimm ein Datum in der Vergangenheit, etwa den Start des Schichtsystems. Wichtig: Danach nicht mehr ändern, sonst verschiebt sich der ganze Plan.
Team und Versatz eintragen
Namen in Spalte A, Team in B, Versatz in C. Wer zusammen arbeitet, bekommt denselben Versatz. Bei vier Teams und acht Tagen Rhythmus nimmst du 0, 2, 4 und 6, dann ist jede Schicht jeden Tag besetzt.
Monat wählen und prüfen
Schreib in B2 den Ersten des Monats. Die Tage laufen bis zum Monatsende, Wochentage stehen darunter. Unten in der Zeile „Soll erfüllt?“ siehst du sofort, an welchem Tag zu wenige Leute in einer Schicht sind.
Ausnahmen eintragen
Urlaub oder Krankheit tippst du als U oder K direkt in die Tageszelle. Die Besetzung zählt dann einen weniger, und du siehst, wo jemand einspringen muss. Wer Urlaub für das ganze Jahr vorplant, nutzt dafür den Urlaubsplaner.
Schichtplan oder Dienstplan: welche Vorlage passt?
Ein Dienstplan wird Woche für Woche von Hand verteilt: Wer kann wann, wer hat Wünsche, wer ist krank. Das passt für Gastronomie, Einzelhandel oder kleine Pflegeteams, in denen sich die Schichten ständig ändern. Dafür gibt es unseren Dienstplan als Wochenplan mit Dropdown-Kürzeln.
Ein Schichtplan im Industrie- oder Klinikbetrieb funktioniert anders. Die Schichten folgen einem festen Rhythmus, der sich alle paar Tage wiederholt, und jedes Team ist um ein paar Tage versetzt. Niemand muss jeden Monat neu planen, man muss nur wissen, wo im Rhythmus man gerade steht. Genau das rechnet diese Vorlage aus: Rhythmus einmal eintragen, Monat wählen, fertig.
Gängige 3-Schicht-Modelle und wie du sie einträgst
Vollkonti mit vier Teams (2-2-2-2): zwei Früh, zwei Spät, zwei Nacht, zwei frei. Acht Tage Zyklus, Versatz 0, 2, 4, 6. Jeden Tag sind alle drei Schichten besetzt, auch am Wochenende. Im Schnitt arbeitet jedes Team 42 Stunden pro Woche, das ist die Vorgabe in der Vorlage.
Vollkonti mit fünf Teams: zum Beispiel F F S S N N frei frei frei frei, also zehn Tage Zyklus und Versatz 0, 2, 4, 6, 8. Die Wochenarbeitszeit sinkt auf rund 34 Stunden, dafür brauchst du mehr Personal. Trag die zehn Kürzel einfach unten ein, die Zykluslänge passt sich an.
Teilkonti ohne Wochenende: Hier läuft der Betrieb Montag bis Freitag, und die Teams wechseln wöchentlich zwischen Früh, Spät und Nacht. Vereinfacht ist das ein Rhythmus von 21 Tagen: F F F F F frei frei, S S S S S frei frei, N N N N N frei frei. Die Vorlage hat dafür genau 21 Zeilen. Wichtig: Der Zyklusbeginn in B3 muss dann ein Montag sein, sonst rutschen die freien Tage mitten in die Woche.
Ruhezeit nach Arbeitszeitgesetz
Zwischen zwei Schichten müssen nach § 5 ArbZG mindestens elf Stunden ununterbrochene Ruhezeit liegen. Bei Schichten von 6 bis 14, 14 bis 22 und 22 bis 6 Uhr heißt das: Spät auf Früh geht nicht (nur acht Stunden), Nacht auf Früh nicht (null Stunden) und Nacht auf Spät auch nicht (acht Stunden). Die Prüfspalte neben dem Rhythmus warnt genau bei diesen Wechseln, auch beim Sprung vom letzten Tag zurück auf den ersten.
Arbeitsmedizinisch gilt außerdem: vorwärts rotieren (Früh, Spät, Nacht) ist besser als rückwärts, und nicht mehr als drei Nachtschichten am Stück. In Krankenhäusern, Pflege, Gastronomie und einigen weiteren Bereichen erlaubt das Gesetz eine Verkürzung auf zehn Stunden, wenn sie ausgeglichen wird. Tarifverträge regeln oft Abweichungen. Für die tatsächlich geleisteten Stunden mit Pausen nutzt du die Arbeitszeiterfassung.
Das kann im deutschen Excel schiefgehen
Überall steht #DIV/0!: Die Zykluslänge in B4 ist 0, weil der Rhythmus leer ist. REST kann nicht durch 0 teilen. Einzelne Tage zeigen 0: Im Rhythmus fehlt mittendrin ein Eintrag. Trag die Kürzel lückenlos von oben nach unten ein.
Der Plan verschiebt sich im neuen Monat: Jemand hat den Zyklusbeginn in B3 geändert. Er muss für alle Monate gleich bleiben. Willst du den ganzen Plan um einen Tag verschieben, ändere stattdessen die Versätze in Spalte C.
Besetzung zeigt eine Lücke, obwohl alle da sind: In einer Tageszelle steht „Früh“ oder „F “ mit Leerzeichen statt „F“. ZÄHLENWENN unterscheidet zwar nicht zwischen Groß und Klein, aber „Früh“ ist ein anderes Wort. Bleib bei den Kürzeln aus der Legende.
Wochentage passen nicht zum Kalender: In B2 steht nicht der Erste des Monats, sondern zum Beispiel der 15. Die Vorlage zählt ab B2, dann ist der ganze Monat um zwei Wochen verschoben. Wer die Formeln mit INDEX, REST und ZÄHLENWENN selbst bauen will, lernt sie im Excel-Kurs online.
Fragen zur Schichtplan
Wie erstelle ich einen rollierenden Schichtplan in Excel?
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Schreib den Rhythmus einmal in eine Spalte, zum Beispiel F, F, S, S, N, N, frei, frei. Für jeden Tag rechnet =INDEX(Rhythmus;REST(Datum-Zyklusbeginn+Versatz;8)+1) die Schicht aus. Mit einem Versatz pro Team verteilst du die Schichten.
Was ist der Unterschied zwischen Schichtplan und Dienstplan?
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Ein Schichtplan folgt einem festen, wiederkehrenden Rhythmus und füllt sich in dieser Vorlage automatisch. Ein Dienstplan wird jede Woche von Hand verteilt. Für Letzteres gibt es den Dienstplan.
Wie viele Teams brauche ich für einen 24/7-Betrieb?
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Mit Achtstundenschichten mindestens vier, damit jeden Tag drei Teams arbeiten und eins frei hat. Dann liegt die Wochenarbeitszeit im Schnitt bei 42 Stunden. Fünf Teams senken sie auf etwa 34 Stunden.
Wie zähle ich die Schichten pro Person?
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Mit =ZÄHLENWENN(D8:AH8;"N") für die Nachtschichten von Anna Müller im Monat. Die Vorlage macht das in den Spalten AI bis AK für F, S und N.
Kann ich farbige Schichten haben?
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Ja, über bedingte Formatierung: Bereich D8:AH15 markieren, Start › Bedingte Formatierung › Regeln zum Hervorheben von Zellen › Gleich und zum Beispiel N mit Dunkelblau. Wie das geht, steht in bedingte Formatierung.